Donnerstag, 25. Juni 2015

Frau Ella, ich und mein Rollstuhl......

Zu Frau Ella, meinem Rollstuhl, habe ich eine ganz besondere Bindung. Für mich ist es nicht nur ein Rollstuhl, für mich ist es meine beste Freundin, die den Namen Frau Ella trägt. Jeder wird sich fragen, warum genau dieser Name und warum denn bitte Frau davor? Ganz einfach. Einmal, fand ich den Film, Frau Ella total toll und ich habe eine Freundin, die sich Ella nennt und somit war für mich klar, mein Rollstuhl muss unbedingt Frau Ella heißen.Aber zurück zum Thema. Viele sehen ihren Rollstuhl als Objekt, besonders die, die frisch dort rein gepflanzt wurden, sind, ich finde pflanzen schöner, als gefesselt.Doch, dieses Gefährt kann mehr sein als nur ein blöder und dummer Gegenstand, mit dem man sich abfinden muss, es kann zu einem echten Partner werden.
Mein Rollstuhl ermöglicht mir viel, was ich als teil-gehende nicht schaffen würde.
Ja, ich bin teil-gehende und hab deshalb auch oft ein schlechtes Gewissen, der anderen gegenüber.
Doch warum?!
Weil uns die Gesellschaft nichts dazwischen zulässt.
Entweder man sitzt im Rollstuhl oder man sitzt nicht drin, was da zwischen gibt es für die meisten nicht.
Ich kann gehen, aber nicht besonders gut und oft auch mit Schmerzen verbunden, aber ich kann gehen. Wenn ich Leute treffe, während ich im Rollstuhl sitze, kommt dann  oft die Frage auf, was haben Sie gemacht oder sitzen Sie schon immer im Rollstuhl? Es ist schwer zu erklären, das man eigentlich gehen kann und das mal ganz gut und mal richtig schlecht. Es beschämt mich, denn ich brauche meinen Rollstuhl auch nur nicht so oft wie viele andere Menschen eben.
Und wenn ich dann vielleicht sogar die selben Menschen treffe, während ich irgendwo lang laufe, sei es mit Rollator, Gehstützen oder auch mal ganz ohne alles, ist die Verwunderung groß und es kommt oft die Meinung, ich würde allen was vor machen. Doch das tue ich nicht. Ich mache niemanden was vor. Es ist mein Hilfsmittel und meine Freundin, die immer für mich da ist, wenn ich sie brauche.
Ich wüsste nicht, was ich ohne sie machen würde und wäre sehr traurig drüber.
Meinen Rollstuhl benutze ich z.B oft für Konzerte oder weite Reisen, die ich ohne nicht schaffen würde, weil es mir nicht möglich ist, so lange zu stehen/gehen und weil ich es mir, ohne nicht zutrauen würde. Er, nein Sie hilft mir, diese Hürden zu überwinden.
Ja, es sind Hürden die ich besiegen muss und mit ihrer Hilfe auch kann.
Manchmal sind es auch Hürden der menschen im Kopf, die ich überwinden muss.
Oder ich nehme die Hürden anderer weg, z.B Biete ich jetzt Hilfe an oder nicht?! Soll ich einfach Helfen ohne gefragt zu werden?

Ich kann dazu nur so viel sagen...... jein. Es ist dieser grad zwischen Hilfsbereitschaft und regelrecht nerven. Viele Rollstuhlfahrer sind selbstständig und wollen auch so behandelt und gesehen werden, als wenn das Ding unter ihren Po, was dort irgendwie seinen Platz fand, nicht existiert.Das meiste schaffen wir allein, aber wenn ihr eine Tür seht, die nicht einfach so und ohne Hilfe aufgeht, ist es sehr toll, wenn es Menschen gibt, die die Tür aufhalten. Es ist auch toll, wenn Menschen kommen und Fragen, was man hat, doch kann das natürlich auch sehr nerven. Es ist wie bei jedem, ist man gut drauf, antwortet man sehr gerne auf solche Fragen und ist man genervt und einfach mal stinkig wird diese Fragen oft nur nerven. 
Doch im Großen und Ganzen, ist es uns lieber man fragt.
Doch kann man sagen, es ist besser zu Fragen, ob jemand Hilfe braucht, als z.B einfach so zu helfen. Auch wenn es nett gemeint ist, ist das nicht sehr schön. 
Was würden Sie denn denken, wenn Sie sich setzen wollen und jemand einfach mal den Stuhl nach hinten zieht, um ihnen den, dann wieder elegant unter ihren Po zu schieben und sie rechnen nicht damit und setzen sich. Und dann ist das Unglück komplett. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Für nicht beeinträchtigte Menschen ist es natürlich immer schwer zu wissen, was man tun soll. Gehen Sie einfach ganz normal mit dieser Person um. 
Reden Sie so, als wäre das Ding unter der Person nicht da und bei Unsicherheiten, können Sie dieses einfach mitteilen. 
Seien Sie ehrlich und sagen Sie, dass Sie unsicher sind, ob sie nun helfen sollen oder nicht. Das Gegenüber wird dieses nicht übel nehmen und hat das Gefühl man nimmt sie/ihn ernst.
Niemand wird ihnen den Kopf abreißen. 
Aber auch hier ­gilt oft, ­guter Tag und eine gute Reaktion, schlechter Tag und vielleicht auch dann eine schlechte Reaktion. Seien Sie mutig und entmutigen Sie sich nicht.Wenn der Herr X keine Hilfe braucht und vielleicht sogar stinkig reagiert, braucht vielleicht Frau B Hilfe und ist dankbar dafür. 
Wir sind alle nur Menschen, auch Menschen mit Handicap. 
Aber zurück zu meinem Rollstuhl. Sie ist meine Freiheit, denn genau das verspüre ich, wenn ich mit ihr auf Konzerte gehe/fahre oder reise. 
Freiheit, die ich sonst nicht hätte, weil es mir nicht zugesagt

Oder:
Frei frei frei wia a vogel im wind
(holladijedi holladijedi)
Des gints nur auf m berg ob'n
auf'm berg ob'n ganz bestimmt-
Frei, frei, frei wia a vogel im wind
(holladijedi holladijedi)
Des gibt's nur auf 'm berg ob'n
Auf'm berg ganz weit weit ob'n

Sonntag, 26. April 2015

Quer durch mich, gelesen und geschrieben von Maria Martin [Lesung im Radio auf winbuddys-radio.com]



Ich hörte mir die Lesung im Radio an und sie läuft gerade immer noch.
Viele Gedanken stürzen in meinen Kopf zusammen
Einiges was in diesen Buch beschrieben ist, kenne ich.
Kindesmissbrauch, Posttraumatische Belastungsstörung, zweifel und Beziehungen die nicht halten wollen. Lieber allein und nicht lieben können, warum auch immer!?
Es bewegte mich sehr. Machte mir Mut und bestärkte mich in den Wunsch auch meine Biographie zu schreiben.
Ich werde mir dieses Buch kaufen und lesen.
Es war jetzt nur ein kurzer Einblick in dieses Buch, aber es war schon sehr mächtig was es mit mir gemacht hat.
Sein Krankheitsbild verstehen und annehmen ist nicht leicht, doch ich denke man kann es schaffen.
Wenn man merkt, man ist nicht allein, ist das eine große Hilfe.

Hier der Link zu dem Buch <- Einfach drauf klicken.

Mir war wichtig meine Gedanken nieder-zuschreiben.
Tränen laufen bei der schönen Musik, über meinen Wangen, die in den kleinen Pausen gespielt wird.
 Ich kann nur sagen, ein sehr schönes Buch und eine schöne Radiosendung mit Maria Martin und der Moderatorin.
Es waren schöne und sehr intensiver 2 Stunden die ich vor den PC saß, zuhörte und mir meine Gedanken gemacht habe.


DANKE.!!! 

Donnerstag, 9. April 2015

Frühlingsgefühle?!

Frühlingsgefühle......

Jeder, naja die meisten verlieben sich in der Frühlingszeit, weil die Hormone verrückt spielen.
Auch Bordis und viele Behinderte.
Ein ganz normales Gefühl.
Wenn man sich allerdings fragt, wer soll sich schon in mich verlieben???
Ich bin nichts besonderes!
Dann wird das etwas schwer.
Warum, sollst du nichts besonderes sein?!
Deine Behinderung, sei es Körperlich oder Seelisch, hat nichts mit deiner Besonderheit oder Charakter zu tun.
Wer nur deine Behinderung und so das negative sieht, hat dich eh nicht verdient.
Steh zu Dir, deinen Körper, egal ob Dick oder Dünn, ob dunkel oder hellhäutig.
Du bist gut, wie du bist und irgendwer wird das auch sehen.
Du bist kein Teufel, du bist ein Engel auf Erden.
Jeder hat irgendwas, was andere abstoßen kann, doch es lohnt sich, den Menschen zu suchen, der alles an Dir liebt.
Verzweifel nicht.
Du bist schön und das sieht nur nicht jeder.
Genies dein Leben.

Und hab Mut zu Frühlingsgefühlen!!!

Mittwoch, 25. März 2015

Depression und Depressive Phasen.

Seit Monaten quäle ich mich von Tag zu Tag. 24 Stunden kommen mir auf einmal wie eine Ewigkeit vor.
Und manche Tage fließen wie Sand dahin und ich weiß nicht mal was ich den Tag über so gemacht habe.  Ich stehe auf, setze mich vor dem Rechner und starre auf den Bildschirm. Duschen müsste ich, doch ich kann mich nicht dazu bewegen. Ich sitze hier eine Stunde und noch eine weitere und nichts passiert.
Abwaschen, wie ich?! Ne, kann ich nicht. Dabei stört mich das schmutzige Geschirr in der Küche.
Gut was mach ich nun? Musik hören?! Ne, macht mich traurig.
Fernsehen? Hm, ne macht kein Spaß! Duschen, ja müsste ich eigentlich....
Lieber weine ich wieder. Es tut weh, ich fühl mich am Ende. Es kommt mir vor wie eine Ewigkeit in Trauer, Schmerz und Tränen.
Lenk dich ab, oder mach was schönes, sagen Freunde...!
Ja, aber wie? Es ist alles so Sinnlos.  Für was lebe ich denn? Für den Schmerz?
Reiß dich zusammen, Rebby. Alles wird gut. Ja, aber wann?  Irgendwann!

Das war sicher so ein Dialog mit mir selbst und auch mit Freunden.
Ich wusste nicht was ich tun sollte.
Für alles fehlte mir die Kraft. Vor allen aber für mich selbst, fehlte mir die Kraft.
Freunden hätte ich liebe Worte gespendet, doch mir selbst hab ich noch mehr eingeredet für nichts gut zu sein.
Warum kann man für Freunde so stark sein und ein liebes Wort sagen und für sich selbst hat man sowas kaum über?
Ja, das ist eine gute Frage.
Man ist mit sich selbst oft strenger als mit anderen.
Man weiß ja das es sonst immer klappt.
Hilfe holen, ja das wollte ich.
Doch kamen dann immer wichtige Termine oder Veranstaltungen, für die es sich lohnte zu kämpfen und ich es auch wollte.
Trotzdem war ich oft am Ende und wusste nicht ob ich diesen Tag auch erleben dürfte. (Wegen Klinik)

Für mich hoffe ich, das diese schwere Phase wieder vorbei ist.
Sonst muss ich mir doch Hilfe suchen und in die Klinik gehen.
Viele sagen, was bringt Dir das?!
Aber ich sage: "Ich bin nicht allein, es sind Leute da, die wissen wie man sowas bekämpfen kann und dich vielleicht auch Medikamentös neu einstellen, so das du dein Leben wieder meistern kannst"!
Es kann nur ein Schritt in die richtige Richtung sein. Vielleicht langsam, aber ein Schritt.

Monster in mir, ich werde Dir den Kampf ansagen, denn du gehörst in eine Kiste, die abgeschlossen wird und wo du nie wieder raus kommst.

Bye Bye.......!!!!!!!!!!!!!!! 

Freitag, 22. August 2014

Angst geliebtes zu verlieren

Immer wieder habe ich das Gefühl geliebtes oder geliebte Menschen zu verlieren. Ich weiß halt, das jeder irgendwann gehen muss, aber manchmal passiert es schneller als man denkt. Heute noch Telefoniert und morgen heißt es XY ist Tod. :O :(
Auch habe ich ein schlechtes Gewissen, man man sich streitet. Wer weiß schon ob ich mich dann morgen noch entschuldigen kann oder ob es dann zu spät ist.
Wenn ich das Gefühl habe, meine Mutter geht mir jetzt tierisch auf die Nerven und ich verdrehe die Augen, tut es mir dann doch leid. Ich weiß ja schließlich nicht wie lange ich sie noch habe und wenn sie nicht mehr ist, wünsche ich mir bestimmt die Zeit zurück in dem sie mich genervt hat.
Ja, das Leben kann schneller zu Ende sein als wir es uns vorstellen können.
Manchmal, wenn ich meine Selbstmordgedanken habe, wegen meiner dummen Krankheit, denke ich an die Leute, die es weh tun würde, wenn ich weg bin. Ich weiß nicht ob es viele wären, aber ich weiß, dass sie es wirklich ernst mit mir meinen und mich nicht verarschen.  Und das gibt mir halt, denn eigentlich Lebe ich ja doch gerne. :) Vor allen wegen meiner schönen Hobbys.
Ich hasse Streit. Klar es passiert mal, und auch ich streite mal, aber gerne habe ich es nicht. Vor allen wenn man im Streit auseinander geht. Das ist ein schlimmes Gefühl. Man möchte sich entschuldigen aber kann es nicht, warum auch immer. Gibt ja verschiedene Gründe.. Und was ist wenn man sich wirklich nicht mehr Entschuldigen kann? Man macht sich Vorwürfe das der andere sauer war und nicht weiß, wie man einen lieb hatte.  Dann sagen andere, das hat er/sie gewusst. :) Wusste die andere Person das wirklich? Ich glaube schon. Streit ist wohl ganz normal und reinigt ja auch oft die Luft, aber man sollte es nicht übertreiben.
Ich versuche jeden Moment zu genießen und die Momente mit Familie, Freunden und Partner auch. :) Sie sind nicht unendlich, leider. :(

Also seid lieb zueinander, man weiß nie, wie oft man sich noch entschuldigen kann und wann es zu spät ist.

Freitag, 8. August 2014

Warum bin ich so wütend?

Was ist los mit Dir? Gibt es denn einen Grund, warum du so schlecht gelaunt bist? 

Nein, eigentlich nicht. Ich habe echt keine Ahnung es nervt mich gerade alles und am meisten mich. Konnte gerade echt nur noch zu hauen oder SVV machen! 

Ja, aber warum? 

Das weiß ich wirklich nicht! 

Hm, möchtest du das ich dich in den Arm nehme? 

Hm, gute Frage, glaube nicht!

Ja, so ein Dialog, habe ich gerade mit mir selbst geführt. Ich war aufgebracht und einfach nur Wütend.
Warum? Echt keine Ahnung, einfach so. Das nervt total. Und ich konnte nichts gegen machen. Das Gefühl war einfach unerträglich. :(
Diese Phasen hat jeder Bordi einmal und glaubt mir, das ist echt nicht schön.
Ich glaube aber, nun ist es vorbei. Habe zwar kein SVV an den tag gelegt, aber nun geht´s etwas besser. :)
Wer nicht weiß, was SVV heißt, kann gerne Fragen. :)

Liebe Grüße
Rebby

Freitag, 1. August 2014

Die Skills - Was sollte ich als Borderliner lernen?


Borderline-Patienten erliegen ja manchmal falschen Gedanken und Gefühlen. Damit dies korrigiert werden kann, sollte ein Borderline-Patient sich folgende Fähigkeiten aneignen:
  • Erlernen sich selbst zu achten
  • Zu erlernen, auch mal "Nein" sagen zu können
  • Zu erlernen, um etwas bitten zu können
  • Zu erlernen, eine Situation zu beschreiben, ohne sie zu bewerten
  • Zu erlernen, eigene Wünsche vernünftig durchzusetzen
  • Angriffe von außen zu tolerieren bzw. zu akzeptieren
  • Zu verhandeln
  • Zu erlernen, eine freundliche Stimmung beizubehalten, auch wenn man in einer schwierigen Situation ist
  • Zu erlernen, nicht zu drohen
  • Nicht zu bewerten
  • Etwas anzuerkennen und zu akzeptieren, auch wenn es der eigenen Meinung widerspricht
  • Erlernen, fair zu sein und fair zu bleiben
  • Sich nicht immer zu rechtfertigen
  • Eigene Werte schaffen, was ist für mich richtig, wie will ich leben, wie will ich sein
  • Ehrlichkeit
  • Sich mit seinem Partner auf Augenhöhe unterhalten, nicht unterwerfen oder bevormunden
  • Zu erlernen, Gefühle ansprechen und auch auszusprechen
  • Nicht zu verallgemeinern
  • Falsche Grundannahmen zu beseitigen
  • Sich selbst nicht schlecht zu machen
  • Eigene Rechte zu verstehen, aber auch Rechte anderer zu verstehen und zu achten
  • Die eigenen Gefühle zu beschreiben
  • Leid auch loslassen zu können, sich nicht ergeben
  • Sich nicht den eigenen Gefühlen auszuliefern, sondern sie zu steuern
  • Sich auch an positive Gefühle zu erinnern, nicht nur an negative
  • Wiedergutmachung - Fehler bekennen und sich zu entschuldigen - Auch mal um Verzeihung zu bitten
  • Negatives nicht überzubewerten
  • Stress zu vermeiden
  • Gefühlslage verbessern zu lernen
  • Positive Erfahrungen herzustellen, etwas malen, etwas zu erledigen, was schon lange anliegt usw.
  • Zu erlernen, Hilfe anzunehmen
  • Zu erlernen, abzuwägen und dann zu entscheiden, die typische Impulsivität im Zaum halten
  • In schwierigen Situationen ablenken durch Basteln, Malen, Kino, Theater, Bügeln, Briefe schreiben, Wäsche waschen, Sport, Kochen usw.

Kindheitserinnerungen

Wenn ich Erwachsen bin, dann mache ich dies und dann mache ich dass. Ja genau das denkt sich wohl jedes Kind irgendwann und wenn es soweit ist, passiert oft nichts davon.
Ich weiß noch, wie ich dachte, das alles leichter ist, weil man alles darf und sich nichts vorschreiben lässt. Doch das stimmt überhaupt nicht.
Man kann ohne Geld auch nicht alles machen und wenn es die Gesundheit nicht zulässt auch nicht.
Nichts ist leichter geworden, im Gegenteil. Man hat viel mehr Ärger, viel mehr Verantwortung für sich und sein Leben. Ich komme immer wieder an den Punkt wo ich denke, ach ja noch mal Kind sein., mit all den nicht Aufgaben, dem Zeitgefühl als Kind und die Freude die man damals hatte.
Mein Leben ist zwar seit der Wise Guys besser geworden, aber ich rutsche dennoch immer wieder in schwere Depressive Phasen mit Selbstmordgedanken. Dass ist nicht schön. Hätte ich das als Kind nur gewusst. Aber eigentlich auch nicht, denn sonst hätte ich mir damals schon viel zu viele Gedanken gemacht, was ich eigentlich eh tat.
Ja, man kann nur versuchen, das Beste draus zu machen und versuchen, sich wieder wie ein Kind zu freuen. :)
Mehr geht nicht, oder doch?
Was meint ihr?

Donnerstag, 22. Mai 2014

Was macht mich aus?


Aus aktuellen Anlass einer Freundin, schreibe ich jetzt diesen Post.
Was macht mich aus? Warum kann ich nicht so sein, wie die anderen? 

Was mich aus macht?! Ja, das immer eine gute Frage. Meist wissen die anderen das besser, da man sehr kritisch mit sich selbst ist. Ich habe auch mal gefragt was mich aus machht und diese Antworten bekommen. :) 

Antworten: 

"Du siehst toll aus. Und bist furchtbar lieb."


"eine außergewöhnliche, junge Frau- ein Vorbild für uns alle...."


"oh ja- Dein Mut und Deine Ehrlichkeit sind vorbildlich"

"ich finde deine Augen sehr schön....und wie du das Leben wuppst..."

"jaa Rebekka deine Augen sind schön, und du bist lustig und hast Power, weiter so..."


Das baut einen doch echt auf. Immer wenn es mir schlecht geht, sollte ich solche sachen lesen. Ja auch du, wenn es dir schlecht geht. Und warum du nicht wie die anderen bist, ist ja auch einfach zu beantworten. Jeder Mensch ist anders. Wären alle gleich, dann wäre es langweilig. 

Klar man kann lernen mit einigen Problemen anders um zu gehen. Aber das muss gelernt werden und lernen ist nicht immer einfach. 



Aber du bist du, und das ist auch gut so.





Dieses Lied hat es mir angetan und es ist ja auch wahr. :) 

Also, denk immer dran, egal welche Probleme einen plagen, es gibt Menschen, die dir zuhören und genau wissen, was du fühlst und durchmachst. 

Ich hoffe ich konnte einigen etwas aufbauen!? :) 


Dienstag, 17. September 2013

Ein Brief an Dich...Oder doch an mich?

Hallo Du,

du bist wieder da. Die Enge in meiner Brust, die alles so fest zu drückt das man denkt man erstickt gleich.
Was machst du wieder hier? Ist dir langweilig in Glückshausen?
Du der, wie Dexter sagen würde, dunkler Begleiter der sich um meine Seele legt und das Farbenfrohe und die Sonne wegjagt. Bin ich verrückt? Nein, ich denke nicht, es ist nur so das du mich voll in Beschlag nimmst.
Wie kann ich dich dieses mal los werden? Antworte doch! Warum redest du nicht mit mir, sondern nimmst dir deinen Platz den du für nötig hältst?
Ja, dich meine ich.
Es gibt Momente da bist du kurz weg, und wenn ich denke jetzt habe ich es geschafft und ich bin dich los, kommst du wieder und dann noch stärker in deiner Anwesenheit wie zuvor.
Ich weiß nicht ob man dich braucht, aber ich glaube nicht. Ich glaube fast das niemand dich haben will.
Du grinst doch förmlich wenn du jemanden einnehmen kannst.
Noch eine Woche und noch eine Woche und immer länger bleibst du. Du hast gesagt du bleibst nur kurz und nun bist du schon so lange da. Du hältst wohl nie deine Versprechen?!
Ich bitte dich inständig gehe wieder fort. Es ist doch gar nicht so schlimm in Glückshausen. Bitte lass die Sonne wieder rein. BITTE!!!
Ich hoffe du gehst und wir sehen uns nie wieder.

Tschüß.

Rebby

Freitag, 19. Juli 2013

Traurig?

Ein jeder kennt es und doch fühle ich mich allein damit und fremd.
Traurigkeit kennt doch ein jeder, aber was ist wenn diese Traurigkeit nicht mehr weg geht, wenn man nicht erklären kann, warum man Traurig ist? Es bleibt wie ein Schleicher auf deiner Seele.
Du weißt selbst es ist nicht normal, doch kannst du nichts dagegen tun. Deine Gefühle wollen sich nicht verduften und bleiben da. So fest entschlossen dich zu begleiten.
Das schlimme ist, wenn Dich jemand fragt, warum du denn Traurig bist und eine negative Stimmung hast, kannst du es nicht beantworten, denn es gibt ja eigentlich keinen Grund.
Ich bin Gesund, was man Gesund nennen kann und mir sollte es gut gehen....?? Doch es ist da!
Jetzt kann jeder, vielleicht auch zu recht sagen, Mädel stell dich nicht so an, anderen geht es schlechter als Dir. Und ja, das weiß ich und das macht es noch schwerer für mich.
Schöne Dinge tun, ja das sollte man tun, aber ich mag nicht. ich will schlafen, nur schlafen.
Die Nächte kann ich nicht schlafen und am Tag vermeide ich es so gut es geht zu schlafen. Doch es bringt nichts. Ab und an übermannt mich diese Müdigkeit und dann schlafe ich. Und meinetwegen auch den ganzen Tag. :( Wir sehen, wir drehen uns im Kreis.
Aufschreiben was einen bedrückt hilft oftmals, aber was ist wenn man es nicht beschreiben kann?! Es wie eine last auf dir liegt und sich doch nicht zu erkennen gibt?!
Wenn man Seelisch Krank ist, fühlt man sich schon oft wie ein Außenseiter, aber wenn dann sowas kommt, fühlt man sich bestärkt darin, das man anders ist, das man es nicht verdient hat Glücklich zu sein.
Man macht sich Vorwürfe und alles wird schlimmer.
Nichts scheint Sonne in dein Herz zu lassen.
Was mich tröstet ist nur die Tatsache das es irgendwann vorbei ist.
Doch bis dahin ist es immer ein harter Weg.
Warum schreibe ich das jetzt?! Weil ich versuchen möchte euch mitzuteilen, das diese Menschen die depressiv sind oder Seelisch Krank, keine Ausgrenzung brauchen, sondern eine Hand die sie nimmt und versucht immer da zu sein, wenn es nötig ist. Keine Vorwürfe macht und zuhört.
Vorwürfe machen die Menschen sich oft genug selbst.
Seit einfach da und versucht zu helfen auch wenn es schwer wird.
Es wird euch gedankt und das mehr als ihr glaubt. :)

Bis dann.... Und wir hoffen das die Sonne bald wieder scheint.
Rebby